Einseitige Berichterstattung beim Thema Migration?

Die ARD bestätigte 2015 das, was viele aufmerksame Zuseher, die darüber hinaus noch womöglich freiere Medien konsumieren, ohnehin schon festgestellt haben dürften: Es ist besser, nicht allem zu trauen, was von Journalisten berichtet werden. Auch dann nicht, wenn es sich um alteingesessene und öffentlich finanzierte große Medienapparate wie die ARD handelt. Diese wiederum sind oft Leitmedien für die kleineren Sender und auch gedruckten Blätter.

„Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus.“ ARD aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke 2015

Wenn man sich jedoch jene Bilder anschaut, die Einheimische und freie Journalisten aufnehmen sowie die sich auch im alltäglichen Bild in den Städten Deutschlands und auch Österreichs widerspiegeln, könnte man daran zweifeln, dass es hier um sehr viele Kinder und Familien ginge. Entweder es dürften die angeblich so vielen Frauen und Kinder unter den Migranten im Westen dann dazu genötigt, in den Unterkünften zu bleiben, oder es kamen doch überwiegend alleinstehende Männer im jungen Erwachsenenalter in den Westen.

Mittlerweile gibt es jedoch zu den mitleiderregenden Bildern aus desolaten Flüchtlingsheimen, bei denen oft jene wenigen tatsächlich vorhandenen Kinder in den Fokus der Kameras gestellt werden, auch genügend Aufnahmen über die Medienmanipulationen. Etwa vom Zustandekommen manipulierter Bilder, die dann auch tatsächlich in den Medien transportiert werden. Bilder einer leidklagenden, gestrandeten dunkelhäutigen Frau in einer griechischen Bucht etwa. Die dramatischen Bilder entpuppten sich als Schauspiel, als bei einer weiteren Einstellung der Kameraobjektive ersichtlich wurde, dass die Szene einem Drehort für einen Spielfilm glich. Zahlreiche Fotografen und Kameraleute waren zufällig mit ihr auch am Strand und gingen ganz entspannt rundherum, suchten die passenden Posen etc. Rundherum keine Hektik, keine Verzweiflung, wahrscheinlich auch kein frisch gestrandetes Boot. Die ganze Szenerie wirkt nicht authentisch.

Weit schlimmer andere aktuelle Aufnahmen: Männliche Migranten packen zwei kleine Kinder (waren es überhaupt die ihren?) und halten sie unsanft über ein Feuer, sodass diese zu weinen beginnen und durch den Rauch die Augen zusätzlich tränen. Dann rennen sie mit ihnen schnell mehrere Meter in Richtung Grenze und Kameras. Eine Form von Kindesmissbrauch, bei der Medien mitspielen, um an die Menschlichkeit und das Mitgefühl der Europäer zu appellieren? Um politische Forderungen linker Parteien zu untermauern, dass man sich um die armen Kinder kümmern müsse? Die oftmals als Minderjährige und damit Kinder ausgegebenen Migranten, entpuppen sich später zu einem großen Teil als Erwachsene, wie gerichtsmedizinische Untersuchungen beweisen. Dieser Betrug kostet nicht nur das aufnehmende Volk viel Steuergeld in der Betreuung (weit mehr, als es einheimische Kinder oder Rentner erhalten?), sondern gewährt den Einwanderern auch Sonderbehandlungen, etwa was die strafrechtliche Verfolgung für Gewalt- und andere Delikte anbelangt. Mitte März ist im Flüchtlingslager Morios auf der griechischen Insel Lesbos ein Kind bei einem Feuer ums Leben gekommen. Es ist zu hoffen, dass bei dem tragischen Vorfall nicht bewusst manipuliert und ein Kind „geopfert“ wurde, um den emotionalen Druck auf den Westen zu steigern.

Wer Udo Ulfkottes Schilderung seines ersten Einsatzes als Kriegsreporter für die FAZ kennt, ahnt Schlimmes. Er berichtete detailliert und authentisch davon, wie dort Krieg für die Fernsehkameras nachgestellt wurde – gefakte Kriegsbilder, die auch tatsächlich publiziert und als wahr ausgegeben wurden. Simulierte Gewehrsalven, von den Journalisten angezündete, ohnehin davor schon ausgebrannte Militärfahrzeuge, schwer bewaffnete Uniformierte, die dramatisch vor den Kameras auf- und abliefen und nicht zuletzt Kriegsreporter, die sich immer wieder mal scheinbar ohne Grund während ihrer Aufnahmen duckten. Auf seine Nachfrage sagte man dem damals frischgebackenen Reporter Udo Ulfkotte, dass an jenen Passagen im Nachhinein noch Böllergeräusche eingefügt würden.

Kein Beifall für das hinters Licht führen der Medien-Konsumenten. Immer mehr Menschen blicken dahinter, dass hier keine ehrliche Mission dahintersteckt. Kein Beifall für Scheiße!