Eine Schädigung der Umwelt zugunsten eines vermeintlichen “Klimaschutzes” unter Verschwendung deutscher Steuergelder?

Elektroautos sollen ja dem Klima dienen, wollen uns vor allem die Politiker des Bündnis 90/Die Grünen weismachen. Längst wenn dem so wäre (dass diese Ansicht mehr als umstritten ist, kannst du hier nachlesen): Bäume sind wesentlich für die Aufnahme von CO2 und seine Umwandlung in Sauerstoff zuständig. Weniger Bäume, weniger Sauerstoff, weniger CO2-Aufnahme. Das heißt: Die Rodung eines Waldes kann nie ein positiver Klimabeitrag sein.

Nicht mal dann, wenn E-Autos umweltfreundlich wären. Es stellt sich die Frage, warum der E-Autoproduzent Tesla just ein Gebiet mitten in einem Wald als seinen Wunsch-Standort aussucht. Obwohl dort viele Hektar Wald gerodet werden müssen, damit dort das Fabriksgelände entstehen kann. Obwohl noch keine endgültige Bewilligung für das Werk vorlag, durfte der Konzern bereits damit beginnen, Wald zu roden. Ein Gericht hat diese Arbeit vorläufig gestoppt. Später wurde die Klage gegen die Rodung des Kiefernwaldes in Grünheide allerdings abgewiesen: Die Rodung darf weitergehen.

Die Bürgerinitiative vor Ort sieht allerdings gleich vielfältige und große Gefahren durch die Rodung sowie den Bau des Werkes. Das Gelände sei ein Wasserschutzgebiet, die umliegenden Gebiete stehen zumindest am Papier unter Naturschutz. Niemand wisse, woher die Unmengen an Wasser kommen könnten, die für die Produktion der E-Autos gebraucht werde. Die Wasserwerke rundherum dürften diese nicht liefern können. Die Bürger vermissen weiter eine brauchbare Lösung für die Entsorgung der entstehenden Abwässer. Ist der Plan für eine Trocknungsanlage auf dem Dach praktisch umsetzbar und ausreichend? Unter einer nahen Stadt soll zudem eine hochgiftige Phenolblase sein, weist die Bürgerinitiative hin. Diese sei durch Wasser abgedichtet. Selbst Fachleute sollen Bedenken hegen, dass diese durch Wasserbewegungen (verursacht durch die Fabrik) kippen könnte. Dann wäre vermutlich das Grundwasser von ganz Berlin und weiten Teilen Brandenburgs verseucht.

Die Rodung des Waldes für den Bau des Werkes darf indes frischfröhlich weitergehen. Unterstützt übrigens von den Grünen, die sich sonst doch so große Umweltfreundlichkeit an ihre Fahnen heften. Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) dürfte die Bedenken der Bürgerinitiative und von besorgten Umweltschützern nicht teilen. So wird er im Spiegel folgendermaßen zitiert: „Im Fall Tesla halte ich es für richtig, dass gerodet wird …“ Er begründet es damit, dass es kein artenreicher, vielfältiger und ökologisch hochwertiger Wald sei.

Wenn man weiß, wie sich der beworbene flächendeckende Umstieg auf E-Autos auf die Umwelt und die Gesellschaft auswirken würden, was die wirklichen Hintergründe für die dringende Klimawandel-Mission sind und welche Rolle CO2 für unseren Planeten trägt, kann sich nur mehr wundern …

Wissen so manche Politiker und Entscheidungsträger möglicherweise überhaupt nicht Bescheid über die Daten und Fakten des Klimawandels, über E-Autos und damit verbundene Themen? Oder handeln sie möglicherweise sogar bewusst und skrupellos gegen das Volk?

Kein Beifall für Scheiße, kein Beifall für die Missachtung der Ängste der hauptbetroffenen Anrainer sowie der Interessen der Natur (wie es den Anschein macht).