Umfassende Information oder einseitige Programmierung?

„In der Zeitung steht …“ und „Im Fernsehen haben sie gesagt …“ Ja, was haben sie eigentlich berichtet? Ist es gerechtfertigt, das Medien-Programm als allgemein gültig zu übernehmen und unterhinterfragt darauf zu vertrauen, dass dort die Wahrheit berichtet wird? Oder könnte es sein, dass die Hauptmedien ein Instrument der bisherigen Eliten sind, um die Menschen mit dem Fernsehprogramm bewusst (fehl-) zu programmieren?

Ende November 2019 wurden Agenturberichte zurückgezogen, wonach 100.000 Kinder in US-Grenzeinrichtungen festgehalten würden. Die Zahl war falsch und zu hoch, sie bezog sich nicht auf den aktuellen Zeitraum unter US-Präsident Donald Trump, sondern auf die Zeit seines Vorgängers Barack Hussein Obama. Das gleiche war schon früher der Fall, als von Kindern, die an der mexikanischen Grenze in Käfigen festgehalten würden, die Rede war. Auch diese Aufnahmen stammten aus der Zeit Obamas.

Viele Nachrichtenquellen stammen von wenigen großen Agenturen, die so gut wie alle großen Medienanstalten beliefern. Damit haben sie große Macht darauf, worüber und wie die Mehrheit der Bevölkerung informiert, programmiert (in Fernseh- und Radioprogrammen z. B.) und beeinflusst wird. Kleine Medien wiederum orientieren sich häufig an den großen, weit verbreiteten Medien, weil sie in der Nachrichtenauswahl und -gewichtung meist nicht alleine gegen die Mehrheitslinie auftreten wollen. Wirklich unabhängig dürften hingegen wohl kaum Agenturen und Medienanstalten sein.

Darüber kannst du dir gerne selbst ein Bild machen, wenn du dir zum Beispiel die transatlantischen Verbindungen der großen deutschen Medienkonzerne ansiehst, wie sie etwa „Swiss Propaganda Research“ 2017 veröffentlicht hat. Selbst die großen Medienagenturen lassen sich auf bestimmte Quellen zurückführen, die ihre eigene Mission zu haben scheinen. Wusstest du … dass viele Medienanstalten für ihre Berichterstattung gerne auf diese wenigen Agenturen zurückgreifen? … dass das eine Medium sich an der Berichterstattung des anderen orientiert und selbst kleine Medien die Berichterstattung der großen akribisch verfolgen und sich thematisch anpassen? Dann ahnst du sicher, wie weit es um die vermeintliche Unabhängigkeit vieler Hauptmedien bestellt ist.

Einmal jährlich finden Bilderberger-Konferenzen statt (Genaueres dazu liest du im Artikel Bilderberger-Treffen: Geheime Verschwörung). Während keine freie Berichterstattung über die Konferenzen erlaubt ist, sind sehr wohl hochrangige Medienvertreter dort als Teilnehmer vertreten. Sie berichten allerdings nicht vom Event, obwohl die dort behandelten Themen und Beschlüsse für alle Menschen wichtig sind. Es wird sogar betont, dass alle Anwesenden als Privatpersonen dort sind! (Jedoch wohl aufgrund ihrer wichtigen Position. Dem Vernehmen nach wird dort festgelegt, wie die Berichterstattungs-Linie in der kommenden Zeit auszusehen hat, um die Bilderberger-Strategie unters Volk zu bringen. (Auch das Thema Klimawandel war auf der Agenda. Waren diese Treffen der Grund dafür, warum manche große Medienanstalten (ARD, NTV, Spiegel) rund ums Jahr 2007 noch offen und aufwendig recherchiert und produziert berichtet haben, dass der Klimawandel vollkommen natürlich und nicht CO2-verursacht sei? Und zehn, zwölf Jahre später wird das exakte Gegenteil berichtet: Der Mensch mit seinem CO2-Ausstoß sei schuld und die Meinung der Wissenschaftler darüber einhellig?

Ein Auszug der Medienvertreter bei diesen Treffen anhand der offiziell veröffentlichten Teilnehmerlisten: Burda-Verlag, Axel Springer AG, Die Zeit, Helsing Sanomat, Der Standard,

Es sollte sich jeder Medienkonsument die Frage stellen, ob eine konsequente Zensur oder negative Einordnung von Meinungen, die nicht links der Mitte sind, etwas mit unabhängiger Berichterstattung, mit der Bereitstellung eines breiten Meinungsspektrums und mit einer Wertschätzung der Zuseher zu tun hat. Müssen wir Medienkonsumenten tatsächlich „erzogen“ werden? Sind diese aus öffentlichen Geldern der Steuerzahler finanzierten Einordnungen von Journalisten nicht eine ungemeine Arroganz und Einschränkung der Meinungsfreiheit? Ist es verwunderlich, dass freie Medienplattformen z. B. auf YouTube (und als Backup für die Löschung und Zensur dort auf Telegram, das auch bereits als „rechts“ verunglimpft wird, nur weil dort bisher auf eine freie Meinungsäußerung geachtet wird?.