Die US-Wahl ist gelaufen – ein offizielles Ergebnis über den künftigen US-Präsidenten gibt es jedoch nach wie vor nicht. Der vorschnelle Ausruf von CNN für Joe Biden als neuer Präsident hält einer Überprüfung nicht stand. Die Auszählung der Stimmzettel hat zu viele Ungereimtheiten ergeben, als dass Donald Trump einfach so kleinbeigeben könnte – das ist er nicht zuletzt dem Vertrauen seiner Wähler schuldig.

Fakt ist also: Das tatsächliche Endergebnis und den endgültigen Sieger (den republikanischen Kandidaten Donald Trump oder den demokratischen Kandidaten Joe Biden) werden Gerichte klären. Es gibt auch jetzt, rund zwei Wochen nach der Wahl, kein Ergebnis und keinen offiziellen 46. POTUS (Pres. Of The United States).

Für viele Medien, Politiker, Religionsführer und Prominente offensichtlich kein Grund, ein demokratisch verkündetes, dem Wählerwillen wirklich entsprechendes Wahlergebnis abzuwarten, ehe sie Joe Biden gratulierten. Für viele von ihnen dürfte Donald Trump ein rotes Tuch sein, hat er doch bereits vielfach angekündigt, „den Sumpf“ rund um Pädophilie und rituelle Kindesopferungen aufzudecken und den Kindern wirkliche Hilfe zukommen zu lassen. Nach dem angeblichen Selbstmord des US-amerikanischen Großinvestors, Kontakters und verurteilten Kinderschänders (und Betreibers eines Sexhandelsrings mit Minderjährigen ua. auf seiner Insel) Jeffrey Epstein dürfte so mancher Prominente vor den Aufdeckungen Angst haben und Trump um jeden Preis verhindern wollen. Wer weiß, wie internationale Medienberichterstattung funktioniert, wird sich nicht wundern, warum die Hauptmedien hier brav und einheitlich mitziehen, Biden hochloben und Trump niedermachen.

Eine Analyse der Gratulationen und Nicht-Gratulationen an Joe Biden lässt jedoch so oder so ein gutes Bild davon entstehen, wer auch welcher Seite zu stehen scheint. So warteten beispielsweise etwa folgende Politiker, Prominente und Länder nicht mit einer Gratulation an den demokratischen Kandidaten Biden:

China, George W. Bush, Israels Premierminister Netanjahu (der sich später wieder leicht davon distanzierte), Papst Franziskus, der Dalai Lama, Lady Gaga, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, BP Steinmeier, die AfD, der bayerische Min.präs. Markus Söder, Annalena Baerböck von den Grünen, der WHO-Chef, der österreichische Kanzler Sebastian Kurz, die Schweizer Präsidentin Sommaruga, der türkische Ministerpräs. Recep Erdogan, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der Präs. des Europ. Rates Charles Michel, der irakische Präsident Salih und Hassan Rohani aus dem Iran.

Nicht mit dabei Russlands Außenminister, Brasiliens Staatschef, der Kronprinz Saudi-Arabiens, Nordkoreas Kim Jong-un sowie der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador, der nach dem Bau der vielkritisierten Mauer zu Mexiko doch eigentlich für Biden sein müsste – oder ist was dran an den Argumenten, dass Trump mit der Mauer die Haupt-Kinderhandelsroute nach Amerika unterbinden wollte?