(QUELLENANGABE FOTO: eingeSCHENKt.tv / YouTube „Wer bricht das Schweigen?/Bilderberg 2017)

Doppelspiel als Pharmaagent und Gesundheitspolitiker? Wer ist der Mann, der in Deutschland seit Corona in aller Munde ist und täglich in den Medien abgelichtet wird? Wer ist der Mann, der nach dem Mitte März beschlossenen neuen Infektionsschutzgesetz weitreichende Entscheidungen und Grundrechtseingriffe im Alleingang ohne die gewählte Volksvertretung treffen kann? Wer übt die Entscheidung darüber aus, ob die Menschen in Deutschland frei oder in Ausgangssperre, in kommunikativem Miteinander oder mit „Maulkorb“ unterwegs sind?

Bereits Jens Spahns Karriereweg lohnt einen genauen Blick und zeigt, dass er (geboren 1980) bereits seit Absolvierung einer Privatschule mächtige Fürsprecher haben muss und wohl nicht zufällig auf seinem Posten sitzt. Zudem stellt sich die Frage, ob er wirklich immer zum besten Wohle des Volkes, das ihn (auch) bezahlt, arbeitet?

Nach Besuch einer kirchlichen Privatschule (Bischöfliche Canisiusschule in Ahaus) sammelte er bei seiner Ausbildung zum Bankkaufmann an der Westdeutschen Landesbank Erfahrungen im Finanzbereich. Ohne langjährige Praxis oder große berufliche Leistungen davor saß er nur ein Jahr nach Beendigung seiner Bankkaufmanns-Prüfung 2002 bereits mit 21 Jahren als Volksvertreter im Deutschen Bundestag. Für sein Fernstudium der Politikwissenschaft an der Fernuniversität Hagen (Kosten für ein Master-Studium der Politikwissenschaften insgesamt ca. 1800 Euro lt. Fernuniversität Hagen) brauchte er bis zum Master of Arts ganze 14 Jahre (von 2003 – Spahn war bereits Abgeordneter, Abschluss 2017).

Zur Fernuniversität Hagen: Dies ist mit ca. 76.000 Studierenden im WS 2016/2017 die größte deutsche Universität. Sie wird zwar als staatliche Universität ausgegeben, lässt sich jedoch auch von privaten Sponsoren finanzieren. So sponsert unter anderem die Firma Douglas Holding AG 1999 und die Westfälisch-Lippische Sparkassen- und Giroverband/die Sparkasse Hagen 2000 jeweils eine BWL-Professur. Die Firma Douglas soll übrigens im Zuge der Corona-Krise die Parfum-Produktion auf die (lukrative?) Produktion der Mangelware Desinfektionsmittel umgestellt haben. Auffallend: In der Absolventenliste der Fernuniversität Hagen finden sich beinahe unzählige Bundestags- und Nationalrats-Abgeordnete aus Deutschland und Österreich, die über diese privat gesponserte Universität Studienabschlüsse nachholen! Weiter viele Vertreter großer Wirtschafts- und Medienunternehmen, Universitätsprofessoren, Fußball-Spieler, Schauspieler etc.

2012 wurde Jens Spahn von der europäischen Denkfabrik „Friends of Europe“ (mit Lobbyisten und Vertretern der EU-Institutionen) unter die „40 under 40 – European Young Leaders“ gewählt.

Er absolvierte weiter das Young Leader Programm des American Council on Germany – ein Partnerprojekt der deutschen Denkfabrik „Atlantik Brücke“ und des „Amercian Council on Germany“ für aufstrebende Führungskräfte. Beide Projekte gelten (neben den Bilderbergern) als bedeutsame Steuerungseinrichtungen der einflussreichen elitären Kreise, die als Ziel die Einführung einer Neuen Weltordnung sehen. (Im Gegensatz zu früheren amerikanischen Präsidenten dürfte der jetzige Präsident Donald Trump nicht mehr an den immer weniger geheimen Verschwörungen mitspielen. Ein Grund, warum er von den Hauptmedien so angegriffen wird?). Es dürfte wohl kein Zufall sein, dass die Atlantik-Brücke mit seinem Vereinssitz in Berlin im Nachbarhaus von Bundeskanzlerin Angela Merkels Wohnhaus residiert (Hausnummern 6 und 7).

Für Jens Spahn dürfte sich auch die Teilnahme am Bilderberg-Treffen 2017 in Chantilly (Virginia/USA) als Karrieremotor erwiesen haben.

Die Bilderberger gelten als sehr einflussreiche Gemeinschaft mit einem fixen Teilnehmerkreis aus einflussreichen Größen der verschiedensten Bereiche (von Industrie und Universitäten bis zu Königshäusern, Vatikan und Medienvertretern) der darüber hinaus jedes Jahr mit einzeln dazu geladenen Gästen abgehalten wird. Obwohl hochrangige Medienvertreter anwesend sind, wird so gut wie nichts über die Geheimvereinbarungen veröffentlicht. Es heißt, es werden bei diesen Treffen Aufträge erteilt, die Linie für die kommenden Monate festgelegt, die in weiterer Folge subtil dem Volk nahegelegt wird (jedoch nicht durch Antworten und öffentliche Statements, sondern durch Programmierungen übers TV-Programm, schulische Inhalte etc.). Auch der umstrittene „menschenverursachte“ Klimwandel stand bereits am Programm der Bilderberger.

Ein (versuchtes) Interview am Rande dieses Events wirft ein Licht darauf, wie wenig Wert Jens Spahn auf die Information des Volkes legen dürfte, das er eigentlich vertreten sollte und für das er seine Politikerposten eigentlich innehätte: Am Rand des Bilderbergtreffens wurde er von Journalisten am Flughafen von Chantilly erwartet. Auf eine höfliche Frage des deutschen Journalisten „Max von eingeSCHENKt.tv“ antwortete er sichtlich genervt: „Ich kenne niemanden von Ihnen und deshalb habe ich jetzt auch keine Antworten.“

Dass Jens Spahn nur Journalisten Antworten gibt, die er auch kennt, dürfte kein Hindernis für eine beeindruckende Medienpräsenz sein. Ist doch sein Mann Daniel Funke Chef-Lobbyist der Hubert Burda Media (dazu gehören laut Homepage rund 600 Medienprodukte in allen Bereichen und für alle Altersgruppen – unter anderem Bunte, Focus, MotorWelt, Vinted, Mein schöner Garten, Money Mood, Elle, NetDoktor, HolidayCheck, playmobil, fit for fun, Hund im Glück, my life, Prinzessin Lillifee, Chip, Das Haus, Cybersolutions etc.). Damit ist ihm wohlwollende und unterstützende Medienarbeit und dementsprechende Information des Volkes wohl flächendeckend gesichert.

Doch ist dabei davon auszugehen, dass hier objektive, kritische und am Volk orientierte Journalismus ausgeübt wird? (Wenn er ihm nicht bekannten Journalisten seines Heimatlandes erst gar keine Antworten geben will, obwohl er vom Volk finanzierter Staatssekretär im Finanzministerium und langjähriger Volksvertreter im Bundestag war). Für den Politiker dürfte auch das private Naheverhältnis zur sehr einflussreichen Medienarbeit seines Ehemanns kein Grund für moralische Bedenken dem Volk gegenüber darstellen.

Vereinbar dürfte für Jens Spahn auch gewesen sein, dass er bereits seit seiner Zeit als junger Bundestagsabgeordneter daneben auch private Geschäfte im Pharmabereich betrieb. So kreuzten sich immer wieder die Wege mit Markus Müller, einem Pharmalobbyisten, der viel für die Verknüpfung von Politik und Pharmaindustrie gemacht hat. Er organisierte mit dem Springer-Journalisten Martin Lambeck Treffen unter dem Motto „Politik & Wein“, zu deren Gästen unter anderem Karl-Theodor zu Guttenberg, Daniel Bahr und eben auch Jens Spahn gehört haben sollen. 2003 gründete er eine eigene „Kommunikationsagentur“ für die Verbindungen zwischen Pharma und Politik. 2006 gründete Jens Spahn, bezahlt als Abgeordneter des Volkes, schließlich mit Müller und Markus Jasper eine Gesellschaft, der auch die Agentur Politas angehörte, wie apotheke-adhoc.de berichtet. Diese Agentur berät auch Pharmabetriebe wie den Großhändler Celesio.

Für Jens Spahn ist seine Tätigkeit als Abgeordneter im Gesundheitsausschuss seit 2002 (von 2005 bis 2009 als Obann der CDU darin) scheinbar kein Hindernis, als Volksvertreter über die Apothekenliberalisierung zu verhandeln und daneben noch private Geschäfte mit der Pharmaindustrie und dem Online-Versandhändler DocMorris zu machen! Es stellt sich die Frage, wessen Anliegen er im Bundestag vertreten hat und vertritt! Bis 2012 war er an diesem Lobby-Unternehmen für den Medizin- und Pharmasektor beteiligt. Brancheninsidern zufolge soll er einer der größten Aktionäre von Doc Morris, einem Internet-Apotheken-Handel, gewesen sein. Genau diesem Internetversand von Arzneiwaren verhalfen Spahn und Müller auf die Sprünge. Durch die Etablierung des Online-Apothekenhandels (mit Sitz außerhalb Deutschlands, aber dem Hauptmarkt Deutschland) sollen laut Insidern bis zu 80 % der niedergelassenen Apotheken geschädigt und viele sogar komplett ruiniert worden sein. Im Interesse der Menschen, die Jens Spahn bereits damals im Bundestag vertreten hat? Bekannt geworden ist seine Beteiligung an der Agentur erst 2012 und geriet unter Beschuss.

Doc Morris hat seine Besitzer in der Schweiz, die Holding (Red) Rose Group/Zur Rose in Frauenfeld (deutet der Firmenname auf eine Loge hin?). Diese könnte nach Branchenexperten bei einer möglichen Pflichtimpfung gegen die Corona-Mikrobe eine zentrale Rolle in der Impfstoffentwicklung und -auslieferung spielen. Zudem stellt sich die Frage, was mit den von den Menschen genommenen Covid-19-Proben geschehen ist – wurden diese vernichtet oder werden diese aufbewahrt (und diese Unternehmen hätten darüber die DNA sehr vieler Menschen?). Mit von der Partie war Max Müller, seit kurzem im Aufsichtsrat von Bayer/Monsato. (Wer hat an diesem Unternehmen – Bayer hat Monsato übernommen – große Anteile? Bill Gates mit seiner Bill & Melinda Gates Stiftung, der sich auch jetzt so stark für die Durchimpfung aller 7 Milliarden Menschen stark macht – mit einem Impfstoff, der in die Genetik des Menschen eingreifen sollte und der – wie es heißt, aufgrund der „Dringlichkeit“ – weniger lange getestet werden sollte, wie andere Impfstoffe – bei denen es auch Sicherheitsbedenken gibt). Dem jedoch noch nicht genug, Max Müller soll dem Vernehmen nach auch in anderen Unternehmen als (geheimer) Aufsichtsrat sitzen, etwa im Aufsichtsrat der Rhön Kliniken, einem der größten, wenn nicht sogar dem größten Krankenhaus-Inhaber Deutschlands. Werden so Doc Morris die Medikamenten-Bestellungen in allen diesen Krankenhäusern zugespielt? Das wären riesige Milliardenbeträge, die über diese Beziehungen verschoben würden.

Für Spahn war die Kritik an seiner doppelten Arbeit einerseits als Politiker im Gesundheitswesen und andererseits mit privaten Diensten im Gesundheitssektor jedoch kein Hindernis für eine neuerliche umstrittene Beteiligung: Er hat sich 2017 als Finanz-Staatssekretär an der Softwarefirma Pareton (Taxbutler; ein System zur Abgabe von Steuererklärungen!) beteiligt, wie apotheke-adhoc.de berichtet! Dafür hat er sogar staatliche Zuschüsse in der Höhe von 3000 Euro (= Geld des Volkes/Steuerzahlers) kassiert (welches er später nach Kritik wieder zurückzahlen wollte). Das Unternehmen soll Wikipedia zufolge bereits im Jahr 2015 im Visier der Finanzbehören gewesen sein, auch das scheinbar kein Hindernis für den damaligen Finanzstaatssekretär, der seit März 2018 im Gesundheitsministerium sitzt.

Kein Beifall für Scheiße, kein Beifall für Doppelgleisigkeiten und Seilschaften für Profite in die eigene Tasche! Das deutsche Volk hat ein Recht darauf, dass zweifelhafte Politiker den Weg freimachen für Menschen, die tatsächlich für das Wohl des Volkes ihr Bestes tun.