Wurde das eigene Volk an seinem Heimatabend von ihrem höchsten Vertreter auf die Zuschauerbänke verdrängt?

Der höchste Politiker Deutschlands lädt zum Heimatabend. Ein Abend erfüllt mit deutscher Tradition und Kultur, mit deutschen Spezialitäten und deutscher Musik, deutschen Werten und Erfindungen, deutscher Geschichte und deutschen Leistungen, gestaltet von Deutschen und zusätzlich später in Deutschland eingebürgerten Menschen? Möchte man meinen, doch weit gefehlt: Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) lädt zum Heimatabend – das Volk, dessen höchster Vertreter er sein sollte, dürfte dabei aber, wenn überhaupt, dann nur unterrepräsentiert teilnehmen und in die Zuschauerränge abgeschoben werden. Der Heimatabend wird ausschließlich von Zuwanderern gestaltet, wie man der offiziellen Terminankündigung entnehmen kann. Ausschließlich die Kulturen von Einwanderern dürfen am deutschen „Heimatabend“ ihren Beitrag leisten!

Der Inhalt des „Heimatabends“ am 6.2.2020 ab 19 Uhr in Schloss Bellevue: Nicht eine Stärkung Deutschlands (mit all seinen Bewohnern) in einer ohnehin wirtschaftlich (Rezession, Niedergang der Autoindustrie etc.) und sozial (steigende Altersarmut, Verarmung von Familien, Alleinerzieherinnen, höchste Steuerquoten und Strompreise) schwierigen Zeit. Stattdessen dreht sich der „Heimatabend“ um folgende Fragen: „Wo steht Deutschland als Einwanderungsgesellschaft im Jahr 2020? Welche Kulturen, Perspektiven und Identitäten sind heute Teil unserer Gesellschaft? Was kann uns heute Heimat bedeuten? Sind wir tatsächlich so offen, plural und demokratisch, wie wir es von uns selbst glauben? Wo sind die Widersprüche, Haarrisse und auch Doppelzüngigkeiten, wenn wir von Zugehörigkeit, Pluralität und Einheit in Vielfalt sprechen? Wie können wir mit ihnen umgehen und gut leben?“

Deutsche Künstler findet man nicht in der Ankündigung des Heimatabends durch den deutschen Bundespräsidenten. Wer „betrachtet und reflektiert“ an diesem Heimatabend denn dann diese Fragen? „Beiträge von Cymin Samawatie und ihrem Quartett Cyminology, Emine Sevgi Özdamar, Dimitrij Schaad, Ijoma Mangold, Adam Bousdoukos, Ersan Mondtag, Rasta Baba und seiner Band sowie DJ İpek behandeln auf ihre Weise diese Fragen. Sie zeigen auf, welchen kulturellen Reichtum Zuwanderung und Migration bedeuten.“

Die Deutschen müssen zwar die umstrittene und, wie es scheint, auch beinahe unkontrollierte Massen-Einwanderung finanzieren und sie mit den teils gravierenden gesellschaftlichen Folgen gefälligst tolerieren. Für den Bundespräsidenten ist sein eigenes Volk offensichtlich dennoch nicht wichtig genug, um ihnen beim Heimatabend in ihrer eigenen (noch?) Heimat zumindest eine kleine Bühne zu bieten (nachzulesen in der offiziellen Terminankündigung). Kein Beifall für Scheiße!